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Mit dem Bähnler in die Vergangenheit und Zukunft
Hektik und Ruhe, Urbanität und unberührte Landschaften: China und Vietnam bieten viele Gegensätze. Wer die beiden Länder mit der Bahn bereisen will, ist mit der BLS gut bedient. Sie bietet im März 2018 eine 19-Tage-Tour als Gruppenreise an. Mit einem Reiseleiter, der ein ausgewiesener China-Kenner ist.
Am Tag 4 der Reise taucht die Gruppe so richtig in die Moderne ein. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug geht es mitten ins Zentrum von Chongqing. 36 Millionen Einwohner auf 80 000 Quadratkilometern: die grösste Stadt der Welt, die im Westen keiner kennt. Überall riesige Bauten, die weit in den Himmel ragen und im Dunst von Nebel und Smog verschwinden. Schön sieht das neue Machtzentrum im Westen Chinas nicht aus, eher ist es ein Moloch. Doch der Abstecher in die Megacity verfolgt ein klares Ziel. «Ich will die Kontraste in diesem Land aufzeigen», sagt Reiseleiter Hilmar Matter von der BLS. Zwei Tage später fährt die Gruppe mit dem Dampfzug nach Huangcunjin und wandert durch malerische Landschaften ins Dorf Bagou. Es ist ein Abstecher in die Vergangenheit. Auch das ist China. Chongqing ist hier weit weg.
Wanderwege sind in der Schweiz beliebt und selbstverständlich. Um das Netz in Schuss zu halten, zu erneuern und zu erweitern, ist jedoch ein hoher Aufwand nötig. Auch die BLS hilft mit: mit einem neuen Wanderweg an der Lötschberg-Nordrampe und einer Vision Richtung Süden.
Rund 130 Millionen Franken investiert die BLS in drei markante Bauwerke: Sie saniert den Saaneviadukt bei Gümmenen und baut ihn auf zwei Spuren aus, erneuert die Fahrbahn im Lötschberg-Scheiteltunnel und renoviert den alten Kanderviadukt bei Frutigen.