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Schützen vor den Kräften der Natur
Die Lötschberg-Bergstrecke ist nach wie vor eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Auf den knapp 75 Kilometern drohen allerdings verschiedene Naturgefahren. Zum Schutz von Menschen und Zügen setzt die BLS modernste Methoden ein.
Den 28. Februar 1978 wird Karl Granacher nie vergessen. Es war Freitag, halb sieben Uhr abends. Er war als BLS-Lokführer an der Lötschberg-Südrampe unterwegs. Es tobte ein Sturm. Als er durch den Blasboden-Tunnel fuhr, erkannte er im Scheinwerferlicht plötzlich Schnee. Eine Lawine war niedergegangen, ein Teil des Schnees in den Tunnel gedrungen. Er leitete sofort eine Notbremsung ein und verhinderte damit wohl eine der grössten Eisenbahnkatastrophen der Schweiz. Denn ausser ihm wurde niemand ernsthaft verletzt. Er selber wurde mit der Lokomotive in die Höhe geschleudert und stürzte dann 15 Meter unter die Brücke. Wie durch ein Wunder überlebte er, mit gebrochenem Becken und Schambein. Der rechte Arm war durch eine Quetschung der Schulter zwischenzeitlich gelähmt. Vier Monate nach seinem Unfall sass er wieder im Führerstand. Die erste Fahrt führte ihn über die Lötschberg-Bergstrecke – ausgerechnet.
Read the BLS customer magazine «Trouvaillen» online or subscribe to future issues in printed form Summer is just around the corner – and with it comes a new issue of *Trouvaillen*. It’s packed with ideas for exciting day trips, delightful discoveries and special encounters. Often, the best experiences are closer than you think. Whether it’s a leisurely hike, a challenging puzzle trail or a culinary highlight – in this issue, we show you just how varied and surprising excursions in the BLS region can be.