Neue BLS-Werkstätten

Weshalb es neue Werkstätten braucht

Der regelmässige Service sowie die Wartung der Lokomotiven und Züge sind das Rückgrat jedes Bahnunternehmens.

Wenn die Züge regelmässig und gut gewartet werden, fahren sie zuverlässig, sauber und sicher. Die Fahrgäste der BLS sollen sich wohl fühlen und pünktlich ankommen.

Das soll auch in Zukunft so bleiben. Darum werden die BLS-Werkstätten ausgebaut und modernisiert:

  • Immer mehr Menschen fahren mit der BLS. Heute sind es täglich 80'000 Fahrgäste, Prognosen gehen im Jahr 2030 von rund 260'000 Fahrgästen aus.
  • Neue und modernere Züge bedingen deutlich längere Hallen und Gleise.
  • Die älteren Werkstätten sind in einem schlechten Zustand. Die Werkstätte Oberburg wird deshalb voraussichtlich 2025 aufgehoben.
  • Die Anlage Aebimatt im Westen des Bahnhofs Bern steht seit Ende 2019 nicht mehr zur Verfügung.
  • Jeder Zug unfd jede Lok ahren einmal pro Woche in eine der Werkstätten.
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    Drei BLS-Werkstätten ab 2028

    Damit sie S-Bahn Bern auch in Zukunft effizient und leistungsfähig betreiben  kann, will die BLS den Service sowie die Wartung ihrer Flotte langfristig an drei  Standorten sicherstellen.

    Werkstätte Spiez

    Die Anlage in Spiez wurde in den letzten Jahren umfassend saniert. Hier führt die BLS Servicearbeiten, wie die Radkontrolle oder Reparaturen an Türen, Klimaanlagen, Heizungen oder Licht durch.

    Werkstätte Bönigen

    Die Werkstätte Bönigen wird bis 2025 umgebaut und saniert. Hier führt die BLS grössere Reparaturen und Revisionen an ihren Zügen durch.

    Geplanter Neubau im Chliforst Nord

    Der Verwaltungsrat der BLS AG hat im Herbst 2016 entschieden, der Empfehlung der Begleitgruppe «Werkstätte BLS» zu folgen und neben den Werkstätten Spiez und Bönigen einen Neubau im Gebiet Chliforst Nord im Westen von Bern zu planen. Hier soll in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bern, dem Kanton Bern und der betroffenen Bevölkerung voraussichtlich bis 2028 das schweizweit modernste Kompetenzzentrum für Service und Wartung von Zügen entstehen.

    Zusätzliche Kapazitäten in Givisiez

    Um die Übergangszeit zwischen dem Wegfall der Werkstätte Bern-Aebimatt (2020) und der voraussichtlichen Inbetriebnahme eines Neubaus zu überbrücken, hat die BLS mit den Transports publics fribourgeois (tpf) eine Vereinbarung unterzeichnet. Die BLS kann bei der tpf temporär Werkstattgleise in Givisiez mieten und damit in der Übergangszeit bis 2025 eine einwandfreie Instandhaltung der Fahrzeuge gewährleisten.

    Zwei Modernisierungen und ein Neubau

    Der Neubau im Gebiet Chliforst Nord im Westen der Stadt Bern sowie der Um- und Ausbau in Spiez und Bönigen bietet mehrere Vorteile:

    • Die stark befahrenen Eisenbahnlinien rund um Bern machen es künftig immer schwieriger, mit den Zügen in die Werkstätten zu fahren. Eine Anlage nahe dem Bahnhof Bern hilft, die Zufahrtstrecken zu Gunsten der Reisenden zu entlasten.
    • Die Betriebsstabilität und -flexibilität erhöht sich (z. B. rascher Ersatz von defekten Zügen).
    • Weniger und kürzere Leerfahrten in die Werkstätten reduzieren den Lärm für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Stromverbrauch.
    • Die Konzentration auf drei statt bisher vier Standorte erlaubt eine flexiblere Einsatzplanung der Mitarbeitenden.
    • Dank der besseren Auslastung der Werkstatt-Infrastruktur sinken die Betriebskosten – was auch im Interesse der Fahrgäste und Steuerzahlenden liegt.
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