Der Lötschberg-Basistunnel ist das Herzstück der BLS-Infrastruktur und ein zentrales Element der NEAT, der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale. Der Lötschberg-Basistunnel ist aber auch ein Nadelöhr: Zwei Drittel des Tunnels sind nur über eine Eisenbahnröhre befahrbar. Die BLS hat Anfang 2024 grünes Licht erhalten, den Tunnel vollständig auf zwei Röhren auszubauen. Damit wird das Bauwerk endlich vollendet. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2007 ist der Lötschberg-Basistunnel nicht mehr aus der Schweizer Verkehrslandschaft wegzudenken. Der Tunnel hat die Reise vom Mittelland ins Wallis verkürzt, Güterzüge müssen nicht mehr über die energieintensive Bergstrecke fahren. Der Haken: Der aktuelle Tunnel hat nur auf rund einem Drittel zwei befahrbare Röhren. Nun schafft die BLS mehr Kapazität für den Personen- und den Güterverkehr: Sie baut den Tunnel durchgängig auf zwei Eisenbahnröhren aus und beseitigt damit das Nadelöhr.
Eine Investition in die Zukunft: Die Gleise im Lötschberg-Scheiteltunnel wurden das letzte Mal in den 1970er Jahren ersetzt. Die BLS investierte in den vergangenen sechs Jahren in eine moderne und nachhaltige Betonfahrbahn, damit Reisende auch in Zukunft bequem durch den Tunnel zwischen Goppenstein und Kandersteg reisen können.