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Rückblick 2025

  • Bahnhof Europaplatz Nord

    Februar: Baustart für den neuen Bahnhof Europaplatz Nord

    Am Europaplatz in Bern beginnen die Bauarbeiten für einen neuen BLS-Bahnhof. Mit dem neuen Bahnhof verbessert die BLS die Umsteigemöglichkeiten zwischen verschiedenen S-Bahn-Linien und dem städtischen Nahverkehr im Berner Westen und trägt so zur ÖV-Erschliessung des Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen bei. Der neue Bahnhof Europaplatz Nord ersetzt die 300 Meter westlich gelegene Haltestelle Stöckacker, die im Dezember 2025 aufgehoben und seither zurückgebaut wird. Gebaut wird der Bahnhof von der SBB, weil er mitten im Baugebiet des SBB-Projekts «Leistungssteigerung Bern West» liegt, das gleichzeitig realisiert wird.

  • MS Interlaken Winter 2025_0013

    März: Früher Start der Schifffahrt auf dem Brienzersee

    Aufgrund der hohen touristischen Nachfrage nimmt die Schifffahrt den Betrieb auf dem Brienzersee 2025 früher auf als üblich. Ab dem 1. März verkehrt das Motorschiff «Interlaken» dreimal täglich zwischen Interlaken Ost und Iseltwald. Die Angebotserweiterung ermöglicht Gästen bereits ab März ein attraktives Schifffahrtsangebot und stellt einen wichtigen Schritt in Richtung ganzjähriger Schiffsbetrieb dar. Saisonstart ist normalerweise Anfang oder Mitte April.

  • Einstellung ROLA MR

    April: Die Rollende Landstrasse wird vorzeitig eingestellt

    Die Betreibergesellschaft der Rollenden Landstrasse (Rola), die Ralpin AG, entscheidet im Einvernehmen mit dem Bund, den Betrieb per Ende 2025 vorzeitig einzustellen. Ursprünglich hätte die Rola, als ergänzende Form zum inzwischen dominanten «Unbegleiteten Kombinierten Verkehr» (UKV), bis 2028 weiterfahren sollen. Dem Entscheid voraus gehen intensive Verhandlungen über finanzielle Folgen für die an der Rola beteiligten Güterbahnen, Auswirkungen auf die Verlagerung und einen möglichen Rettungsring. Letztlich überwiegt die Einsicht, dass die Rola trotz Abgeltungen durch den Bund in den Jahren 2026 bis 2028 nicht mehr kostendeckend betrieben werden könnte. Grund sind zahlreiche geplante Baustellen und Streckensperren, die bedeutende Ausfälle zur Folge haben.

  • MIKA_Werksabnahme

    Juni: 3 Kilometer Zug – MIKA-S-Bahn-Flotte komplett

    Im November 2022 wird der erste S-Bahn-MIKA geliefert, weniger als drei Jahre später fahren alle 28 Fahrzeuge auf dem BLS-Netz. Würden alle S-Bahn-MIKAs aneinandergereiht, ergäbe das einen Zug mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern. Insgesamt stehen den Kundinnen und Kunden in den S-Bahn-MIKAs 6580 Sitze zur Verfügung, in die Fahrzeuge steigen sie über insgesamt 672 Türen ein und aus. Mit den 30 MIKAs für den Regio-Express-Verkehr, die von Mai 2021 bis Mai 2023 ausgeliefert werden, sind nun 58 Fahrzeuge im Besitz der BLS. Das ist die bisher grösste Fahrzeugbeschaffung. Bis Ende 2026 werden noch neun Fahrzeuge geliefert. Bisher hat die ganze MIKA-Flotte 23,5 Millionen Kilometer zurückgelegt und ist damit etwa 587-mal um die Erde gefahren.

  • Namenswechsel BLS Cargo

    September: Aus Crossrail Benelux wird BLS Cargo Nord

    Seit 2019 ist Crossrail Benelux eine Tochtergesellschaft von BLS Cargo und als solche verantwortlich für die BLS-Cargo-Verkehre in Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Per September wird Crossrail Benelux umbenannt zu BLS Cargo Nord. Durch ein breit angelegtes Transformationsprogramm soll die gesamte BLS-Cargo-Gruppe mit ihren Einheiten, Prozessen und Rollen durchlässiger werden und die Mitarbeitenden an den Standorten Antwerpen, Aachen, Bern und Domodossola sollen einfacher in den Austausch treten. Der Namenswechsel von Crossrail Benelux zu BLS Cargo Nord ist ein erster Schritt dorthin. Besonders deutlich erkennbar ist er durch die neu beklebten Loks, die bisher mit dem Crossrail-Logo unterwegs waren.

  • Gebaeudefront mit Hallentoren

    Oktober: Baustart des Um- und Neubaus der Werkstätte Oberburg

    Die BLS baut in Oberburg eine energetisch effiziente und langlebige Werkstätte für die regelmässigen Servicearbeiten an ihren Zügen. Im Oktober starten die Bauarbeiten. Die Anlage besteht aus einem Haupt- und einem Nebengebäude. Damit besteht Platz, um ein zusätzliches Zufahrtsgleis in die Werkstätte zu bauen. Das entlastet den Bahnübergang am Bahnhof Oberburg. Die Gebäude verfügen über eine Fassade aus Holz, das Dach wird begrünt und mit Solarpanels bestückt, Regenwasser wird gesammelt und für die Reinigung der Züge eingesetzt. Die BLS sichert mehr als 100 Arbeitsplätze in der Region des unteren Emmentals.

  • Rettungsuebung LBT

    November: Grossangelegte Rettungsübung im Lötschberg-Basistunnel

    Es ist die grösste Übung seit 2013: Mit rund 1000 Involvierten probt die BLS gemeinsam mit der Polizei und weiteren Partnern den Ernstfall im Lötschberg-Basistunnel. Das Szenario: ein Brand im Bordrestaurant eines Intercity-Zugs, der aufgrund einer Fahrzeugstörung mitten im Tunnel stehengeblieben ist. Die Reisenden werden aus dem Zug evakuiert, mit Postautos nach Frutigen gebracht und dort betreut. Die Übung umfasst neben der Versorgung von 85 Verletzten auch die psychologische Betreuung durch Care-Teams. Rund 450 Einsatzkräfte von BLS, SBB, Kantonspolizeien, Feuerwehren, Rettungsdiensten, Care-Teams und Zivilschutz sind an der Übung beteiligt. Die Rolle der Reisenden übernehmen rund 450 Freiwillige. Die Erkenntnisse aus der Übung fliessen in die Optimierung der Rettungskonzepte ein – um im Notfall noch besser vorbereitet zu sein.

     

     

  • Ticketautomat Busstation Burgdorf

    Dezember: Erste neue Billettautomaten installiert

    Immer mehr Fahrgäste lösen ihre Fahrausweise digital. Der Absatz an Automaten sinkt, doch die BLS hält weiterhin an einem flächendeckenden Angebot fest – an Bahnhöfen, Haltestellen und in Bussen. Seit Dezember 2025 werden die alten Geräte ersetzt. Die neuen Automaten akzeptieren kein Bargeld mehr – dank der Prepaid-Karte können Fahrausweise aber weiterhin auch ohne Smartphone, SwissPass oder Bank-/Kreditkarte gekauft werden. Für die Beschaffung der Billettautomaten schliesst sich die BLS mit Bernmobil, dem Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS), der Busbetrieb Solothurn Grenchen und Umgebung AG, den Verkehrsbetrieben Biel, «Aare Seeland mobil» sowie Funi Mont Soleil zusammen. Durch die gemeinsame Anschaffung und Wartung können Kosten gespart und die Effizienz erhöht werden.

  • Einweihnungsfeier_Angebotsausbau_Nordwestschweiz_DSC0170

    Dezember: BLS und SBB fahren abwechselnd von Biel nach Basel

    Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember fahren die Fernverkehrszüge auf der Strecke Biel/Bienne–Delémont–Basel neu halbstündlich statt wie bisher stündlich. Möglich macht dies der Ausbau des Streckenabschnitts zwischen Grellingen und Duggingen auf Doppelspur. Die BLS und die SBB fahren die Züge auf der Linie abwechselnd. Die BLS fährt ihre stündlichen Züge von Biel nach Basel mit niederflurigen MIKA-Zügen und weitet damit ihr Liniennetz bis in die Nordwestschweiz aus. Die SBB fährt weiterhin den bestehenden stündlichen Intercity zwischen Basel und Biel und verlängert ihn bis Lausanne. SBB und BLS spannen seit 2019 im Fernverkehr zusammen.

Ausblick 2026

  • Überbauung Burgdorf Steinhof

    Februar: Abschluss des ersten Entwicklungsprojektes Burgdorf Steinhof

    Das erste Entwicklungsprojekt der BLS Immobilien AG gelangt zum Abschluss: Ab Februar ziehen die ersten Mieter:innen in die beiden Neubauten an der Bernstrasse 67 und 71 ein. Die Gebäude beinhalten 51 Mietwohnungen sowie einen VOI-Migros-Partner-Markt. Sie sind Teil des Stadtentwicklungsprojektes Q34, das von der BLS Immobilien AG, der Bonainvest AG und der RN Selvam AG in Zusammenarbeit mit der Stadt Burgdorf realisiert wird. Die Neubauten sind nach ökologischen Richtlinien erstellt worden und nutzen Fernwärme und Solarenergie. Dank der direkten Anbindung an den öffentlichen Verkehr und der unmittelbaren Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Grünflächen und Schulen brauchen die Bewohner:innen nicht zwingend ein Auto. Das Projekt steht beispielhaft für das Engagement der BLS, eine nachhaltige, raumplanerisch sinnvolle Siedlungsentwicklung zu fördern. Die Grundlage dafür hat die BLS bereits in den Jahren 2019 bis 2021 mit der Verschiebung des Bahnhofs geschaffen.

  • LBT_Tunnel_Engstlige

    April: Start der Bauarbeiten zum Ausbau des Lötschberg-Basistunnels

    Ab 2026 setzt die BLS den Ausbau des Lötschberg-Basistunnels schrittweise um. Im April starten die Bauarbeiten zum Ausbau des Tunnels Engstlige – die 2,6 Kilometer lange Weströhre des Tunnels Engstlige wird dabei in den nächsten Jahren bahntechnisch ausgebaut. Der Ausbau der gesamten Strecke stösst in der Öffentlichkeit auf grosses Interesse. Deshalb ergänzt die BLS das bestehende Besucherzentrum in Frutigen mit einem zusätzlichen Infozentrum zum Ausbau des Lötschberg-Basistunnels. Die Eröffnung des Infozentrums ist für Juli 2026 geplant.

  • Weissenstein Tunnel

    Juni: Der Weissensteintunnel wird wieder eröffnet

    Nach einer Bauzeit von etwas mehr als zwei Jahren fahren Anfang Juni 2026 wieder Regionalzüge durch den Weissensteintunnel. Die BLS hat das Gewölbe des über 100-jährigen Tunnels verstärkt und teilweise komplett ersetzt, so dass er weitere 25 Jahre betrieben werden kann. Während der Tunnelsperre hat die BLS auf der Bahnstrecke Solothurn–Moutier auch zwei Viadukte erneuert und auf verschiedenen Abschnitten neue Gleise verlegt. Sechs Bahnhöfe entlang der Strecke wurden nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes für einen hindernisfreien Zugang zur Bahn modernisiert.

  • Elektrobus

    Mitte 2026: Erster Elektrobus für Busland

    Mit der Beschaffung des ersten Elektrobusses und der Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur im Depot Langnau hat Busland 2025 einen zentralen Meilenstein ihrer Flottenstrategie erreicht. Ab Mitte 2026 wird der Elektrobus auf der Linie 281 in Langnau eingesetzt. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Reduktion der CO‑Emissionen und zur nachhaltigen Mobilität in der Region.

  • BLS MIKA bei Aesch

    Testphase des neuen Ressourcenplanungssystems

     Die BLS modernisiert ihre Bahnproduktion grundlegend und schafft damit eine stabile, effiziente und zeitgemässe Betriebsbasis für die nächsten Jahre. Mit dem neuen Ressourcenplanungssystem werden das Personal eingeteilt und die Züge langfristig geplant und kurzfristig umdisponiert. 2026 werden die Systeme, Prozesse und Arbeitsmodelle schrittweise vorbereitet, damit der Übergang in den Betrieb für alle Mitarbeitenden klar, gut begleitet und praxistauglich erfolgt. Die Einführung des neuen Systems soll mit dem Fahrplanjahr 2028 erfolgen.
     

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