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Progetti e retroscena

Erweiterung unserer Infrastruktur

Die BLS betreibt ein 420 Kilometer langes Schienennetz. In über 500 kleinen und grossen Projekten halten wir dieses Schienennetz instand, erneuern es und bauen es für bessere ÖV-Verbindungen weiter aus.

Die BLS erneuert und erweitert ihr Schienennetz stetig. Dazu sind über 500 kleine und grosse Projekte in Bearbeitung, sei es als theoretisches Konzept, Vorprojekt oder bereits als Bauprojekt. Bei Ausbauten sind die Ziele stets mehr Kapazität auf der Schiene, damit die Fahrgäste pünktlicher und schneller an ihr Ziel gelangen sowie mehr Komfort für die Reisenden. Diese Planung geschieht in enger Abstimmung mit dem Bund und den Kantonen.

Wer entscheidet über Ausbau-Projekte?

Damit in der Bahnwelt alles rund läuft, braucht es das Zusammenspiel von drei wichtigen Bereichen: ÖV-Angebot, Bahninfrastruktur und Rollmaterial.

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    Die Kantone und der Bund entscheiden, wo welche Bahnverbindungen angeboten werden sollen. Die Angebotsplaner bei den Bahnen wandeln die bestellte Leistung in ein konkretes ÖV-Angebot um. Der Bereich Infrastruktur muss sicherstellen, dass die nötigen Kapazitäten auf der Schiene bereitstehen, damit der Mehrverkehr aufgenommen  werden kann. Zudem müssen alle Züge in das nationale und internationale Fahrplangefüge passen. Mehr Züge benötigen auch mehr Platz auf der Schiene. Dazu müssen zum Beispiel einspurige Streckenabschnitte auf zwei Spuren oder mehr ausgebaut werden. Für ein besseres Angebot werden oft auch neue und längere Züge benötigt. Dieses Rollmaterial muss bestellt werden. Wenn die Züge länger werden, muss wiederum die Infrastruktur an den Bahnhöfen angepasst werden, weil zum Beispiel die Perrons zu kurz sind.

    Die Planung ist also hochkomplex: Die drei Bereiche beeinflussen sich wechselseitig, haben verschiedene Planungshorizonte und auch verschiedene Finanzierungsformen, welche jeweils mit den Kantonen und dem Bund abzustimmen sind. Über Ausbauten der Bahninfrastruktur entscheidet der Bund, da er diese auch finanziert. Die BLS versucht dabei die planerischen Vorgaben möglichst gut in Einklang mit den Bedürfnissen der Kunden und Direktbetroffenen zu bringen. Die Ausbauten sollen möglichst kosteneffizient durchgeführt werden können.

    Die relevantesten Erweiterungsprojekte der BLS-Infrastruktur

    Das Angebot der S-Bahn Bern soll verbessert werden. Dies hat der Kanton Bern im Rahmen der sogenannten 2. Teilergänzung so beschlossen. So soll im Kernperimeter um Bern ein Viertelstundentakt entstehen, im übrigen Netz ein Halbstundentakt. Zudem sollen längere Züge verkehren. Neben der S-Bahn Bern werden auch die Angebote anderer S-Bahnen ausgebaut, so zum Beispiel die S-Bahn Luzern oder der RER Fribourg. Diese Veränderungen setzen umfangreiche Ausbauten voraus. An folgenden Orten ist ein Ausbau der BLS-Infrastruktur in der Phase der Konzeptstudie, der Projektierung, im Bau oder seit kurzem realisiert.

    Strecke Bern–Neuchâtel:

    • Bahnhofsmodernisierungen und Anpassungen der Perronhöhe und Perronlänge in Gümmenen und Müntschemier
    • Doppelspurausbau Rosshäusern–Mauss inkl. neuer Rosshäuserntunnel
    • Doppelspurausbau Mauss–Gümmenen inkl. Saaneviadukt
    • Perronverlängerungen in Bern Stöckacker, Gampelen, St-Blaise-Lac
    • Drittes Gleis (Wendgleis) in Bern Brünnen
    • Fünftes Gleis in Ins
    • Doppelspurausbau Müntschemier–Ins
    • Doppelspurausbau Zihlbrücke–Marin-Epagnier

    Strecke Bern–Belp–Thun:

    • Doppelspurausbau Wabern–Kehrsatz Nord, inklusive Perronverlängerung Bahnhof Kehrsatz Nord sowie Modernisierung Bahnhof Wabern
    • Perronverlängerungen in Belp Steinbach, Toffen, Kaufdorf
    • Bahnhofsmodernisierung in Thurnen

    Strecke Bern–Schwarzenburg

    • Anpassung der Gleise für Wendemöglichkeit in Niederscherli
    • Anpassungen am Perron in Gasel
    • Doppelspurausbau Liebefeld–Köniz

    Strecke Solothurn–Burgdorf–Ramsei (-Sumiswald-Grünen)–Langnau

    • Bahnhofsmodernisierungen und Anpassung der Perronhöhen und Perronlängen in Kirchberg-Alchenlfüh, Wiler, Gerlafingen, Biberist Ost, Burgdorf Steinhof, Ramsei, Grünenmatt, Sumiswald-Grünen

    Strecke Hasle-Rüegsau–Thun

    • Bahnhofsmodernisierungen und Anpassung der Perronhöhen und Perronlängen in Biglen, Grosshöchstetten, Oberdiessbach, Brenzikofen, Heimberg, Steffisburg
    • Verschiedene Kurvenbegradigungen

    Strecke Spiez–Zweisimmen

    • Bahnhofsmodernisierungen sowie Anpassung der Perronhöhen und Perronlängen
    • Längere Kreuzungsstellen auf der ganzen Strecke

    Strecke Langenthal–Huttwil–Wolhusen

    • Bahnhofsmodernisierungen sowie Anpassung der Perronhöhen und Perronlängen

    Strecke Solothurn–Moutier

    • Bahnhofsmodernisierungen sowie Anpassung der Perronhöhen und Perronlängen

    Von grosser Wichtigkeit für die Erweiterung der S-Bahn Bern ist zudem der Ausbau des Bahnhofs Bern und seiner Zufahrten. Unter anderem werden die Publikumsanlagen im Bahnhof Bern mit einer neuen Passage erweitert und es entstehen in den nächsten Jahren vier grosse Entflechtungsbauwerke in Holligen, Wylerfeld, Wankdorf Süd und Gümligen. Die Fahrbahnen werden dabei durch Rampen und Tunnel auf zwei Ebenen neu geordnet, damit die Züge weniger Fahrbahnen von anderen Zügen kreuzen müssen. Diese Projekte werden durch die SBB ausgeführt.

    Weitere Infrastruktur-Erweiterungen auf dem Netz der BLS

    • Um einen Halbstundentakt im Fernverkehr zwischen Bern und Brig sowie mehr Kapazität für den Güterverkehr zu ermöglichen, plant die BLS den weiteren Ausbau des Lötschberg-Basistunnels. Nur 14 der knapp 35 Kilometer sind heute doppelspurig befahrbar.
    • Auf der Fernverkehrsstrecke Basel–Bern–Interlaken Ost können heute noch nicht alle Züge mit 400 Meter Länge verkehren. Damit Interlaken und das östliche Berner Oberland besser an den Fernverkehr angeschlossen werden, plant die BLS in Leissigen eine längere Kreuzungsstelle.
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