Conferma dell'età
Bergungsarbeiten laufen, Wiederinbetriebnahme für Montag vorgesehen
Nachdem sich die Lawinensituation im Gebiet Goppenstein entspannt hat, konnte die BLS gestern Donnerstag mit der Bergung des entgleisten Zuges beginnen. Die Lötschberg-Südrampe zwischen Goppenstein und Brig wird voraussichtlich ab Montagmorgen wieder befahrbar sein.
Nach der Entgleisung einer BLS-Komposition zwischen Goppenstein und Hohtenn vom Montagmorgen laufen gegenwärtig die Bergungsarbeiten. Nachdem sich die Lawinensituation entspannt hat, konnten die Interventions- und Unterhaltsdienste der BLS und SBB am Donnerstagmorgen erstmals wieder vor Ort gehen, um mit den Arbeiten zum Abtransport des havarierten Zuges und der Instandsetzung der Gleise und Fahrleitungen beginnen.
In einer ersten Phase bis heute Mittag musste der zwischenzeitlich hartgewordene Schnee entfernt werden. Anschliessend werden in einer zweiten Phase die Wagenkästen getrennt und separat aufgegleist, bevor sie auf den Gleisen wieder zusammengesetzt werden. Danach wird der Zug auf Hilfsdrehgestellen abgeschleppt. In der dritten Phase folgen die Bau- und Unterhaltsarbeiten am Gleis und an der Fahrleitung. Insgesamt sind auf der Unfallstelle bis zu 30 Personen der BLS und SBB im Einsatz.
Strecke zwischen Goppenstein und Hohtenn voraussichtlich ab Montag wieder offen
Nach der Beurteilung der Situation vor Ort werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montagvormittag dauern. Die Züge zwischen Bern – Kandersteg – Goppenstein – Brig verkehren ab 05:30 Uhr wieder gemäss Fahrplan. Die Strecke ist ab dann eingleisig befahrbar. Bereits ab Samstag werden auch wieder Züge zwischen Brig und Hohtenn fahren.
Den Autoverlad zwischen Goppenstein und Kandersteg hatte die BLS von Montagabend bis Mittwochmorgen eingestellt, weil die Zufahrtstrasse nach Goppenstein gesperrt worden war. Seit Mittwochmorgen verkehren die Autoverladezüge wieder gemäss Fahrplan.
«Unser Dank gilt allen Einsatz- und Interventionskräften»
Beim Vorfall am Montagmorgen wurden fünf Personen verletzt - darunter auch der Lokführer sowie der Reisebegleiter (siehe Medienmitteilung der Kantonspolizei Wallis). Der Lokführer hat mehrere Verletzungen erlitten und befindet sich im Spital. Der Reisebegleiter wurde leicht verletzt und konnte nach ärztlicher Konsultation nach Hause. Die drei anderen leichtverletzten Personen konnten vor Ort durch die Rettungskräfte versorgt werden. BLS-CEO Daniel Schafer spricht allen Betroffenen seine Anteilnahme aus: «Wir wünschen allen Verletzten, unserem Lokführer, unserem Reisebegleiter und den Fahrgästen, rasche und vollständige Genesung. Unser Dank gilt allen Einsatz- und Interventionskräften sowie unseren Teams vor Ort, die schnell und professionell gehandelt haben und die alles daran setzen, dass wir den Betrieb so bald als möglich wieder aufnehmen können.»
Naturgefahrenprävention von zentraler Bedeutung
Der Bahnbetrieb wird mit zahlreichen Überwachungssystemen und Schutzbauten gesichert und geschützt – vor allem an besonders exponierten Streckenabschnitten wie am Lötschberg, im Simmental sowie entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Spiez und Interlaken.
Zur Überwachung werden technische Überwachungssysteme eingesetzt. Dazu gehören unter anderem die laufenden Einschätzungen der kantonalen oder regionalen Lawinenwarndienste. Mit Schutzbauten wie Lawinenverbauungen, Schutznetzen, Galerien und Mauerwerken werden die Bahnstrecken vor Schnee und Steinschlag geschützt.
Das aktuelle Ereignis wird eingehend untersucht und weitergehende Massnahmen daraus abgeleitet.BLS SA, Ufficio media
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