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Region Neuchâtel

Neuchâtel und Neuenburger See

Neuenburg, die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, liegt malerisch direkt am Seeufer. Der Schlosshügel mit der Stiftskirche aus gelbem Sandstein sind Wahrzeichen der Stadt und von weit her sichtbar. Die Uferpromenade lädt zum Flanieren ein, und die Umgebung bietet zahlreiche Wandermöglichkeiten. Wer sich zu Fuss auf einen Stadtspaziergang begibt, wird die charmante Stadt als wahres Juwel erleben. In den engen Gassen und Strassen wird man von einer Entdeckung zur anderen geführt. Es gibt zahlreiche Museen, schöne Läden mit regionalen Produkten und typische Cafés zum Verweilen. Wer die wunderbare Weitsicht über den See und Aussicht auf die Stadt geniessen möchte, wandert zu Fuss auf den Neuenburger Hausberg Chaumont oder überwindet die knapp 600 Höhenmeter mit der Standseilbahn.

Neuchâtel Touristenkarte

Die Neuchâtel Tourist Card ist ein Pass, der jeden Besucher, der sich mindestens eine Nacht in einem Hotel oder einer Parahotellerie-Unterkunft des Kantons Neuenburg aufhält, zur kostenlosen Nutzung folgender Leistungen berechtigt:

  • Freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Kantons Neuenburg (Zug, Seilbahn, Bus)
  • Ein Eintritt in 25 Museen des Kantons
  • Eine Schifffahrt auf dem Neuenburger See und dem Lac des Brenets
  • Tagesmiete eines Velos in Neuchâtel, La Chaux-de-Fonds oder Le Locle
  • Eine Fahrt mit dem Sessellift Buttes – La Robella

Marsch des 1. März

Der Kanton Neuenburg feiert am 1. März seine Revolution. Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons versammeln sich früh am Morgen in Le Locle und marschieren über La Chaux-de-Fonds bis zum Schloss Neuenburg. Dabei folgen sie dem Weg der Revolutionäre, die 1848 die preussischen Vögte vertrieben, über 30 Jahre nach dem Beitritt von Neuenburg zur Eidgenossenschaft. Diese Initiative wurde 1985 vom Radiomoderator Rémy Gogniat eingeführt. Bei der 1. Durchführung wurden knapp 60 Teilnehmer verzeichnet, beim 150-Jahr- Jubiläum in 1998 waren es bereits über 6000! Der Abmarsch erfolgt immer um 09.00 Uhr und wird per Kanonenschuss bekanntgegeben. Nach jeder Etappe warten eine Tasse Tee, ein Stück Neuenburger Hefekuchen oder ein Teller Suppe auf die Marschierenden.

Torée – Die Neuenburger Wurst vom Herbstfeuer

Wenn im Kanton Neuenburg an einem sonnigen Herbsttag eine in Kohl gewickelte Saucisson in einem Feuer aus Rodungsabfällen zubereitet wird, ist das die Torée. Diese alte Tradition wird bis heute als Familienfest oder unter Freunden gepflegt.

Zu einer echten Torée gehört eine typische Neuenburger Saucisson (würzige Wurst aus Schweinefleisch und Speck), die eingewickelt in ein Kohlblatt, ein Metzgerpapier, Zeitungspapier oder Aluminium am Waldrand in der Glut eines Herbstfeuers geschmort wird. Dazu gibt es Kartoffeln, Salat, Brot, Senf und natürlich ein Gläschen regionalen Wein. Die Neuenburger Tradition wird bis heute jeweils im Herbst gefeiert. Ihren Ursprung hat die Torée darin, dass die Bauern alljährlich eine Rodungsaktion zur Pflege der Nutzflächen ihrer Höfe durchführten. Damit wollten sie ihre Weiden vor einer Verwaldung schützen. Zu dieser gemeinsamen Aktion brachte jeder Bauer eine Wurst mit um sie im grossen Feuer der Rodungsabfälle zu braten. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre die heutige Torée zu einem Freizeitvergnügen.

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