Heimatland

Region Entlebuch

Das Tor zur UNESCO-Biosphäre

Das Entlebuch – auch «Der Wilde Westen von Luzern» genannt – hat rund 17'000 Einwohner und bietet mit dem Napf, den Voralpenketten und dem Brienzer Rothorn zahlreiche unterschiedliche Landschaftsaspekte. Kurz nach der Berner Gemeinde Trubschachen wird die Kantonsgrenze in den katholisch geprägten Kanton Luzern überquert. Nach dem Überqueren der Grenze verändern Speicher und Bauernhäuser ihre Gestalt und eindrückliche Kirchen prägen das Landschaftsbild. Vorbei an tiefgrünen Wäldern und Auenlandschaften – deren Geländeform vom Wechsel zwischen niederer und hoher Wasserführung geprägt ist – geht es von Escholzmatt über Schüpfheim und Hasle durch die einzigartige UNESCO Biosphäre Entlebuch nach Luzern.

Windenergie Entlebuch

Die Windpower AG betreibt in Feldmoos/Rengg seit dem Jahr  2005 eine Turbine mit 0,9 MW Leistung. 2011 kam eine zweite, 50 Meter hohe Windturbine hinzu, die den Strombedarf für nahezu 300 Haushalte deckt (0,95 MW Leistung, 54 m Rotordurchmesser). Die Energiestadt und Biosphärengemeinde Entlebuch unterstützte die Windenergieanlage von Anfang an.

Es werden Führungen angeboten. Auf einer Pfeiffenwippe können Sie mit dem Einsatz Ihres Körpers zudem Melodien komponieren. Das Besichtigen inkl. Führung und Film «Bau WEA Feldmoos» dauert ca. 1,5 Std. (Gruppengrösse: 10 bis 60 Personen, Kosten pro Führung: mind. CHF 90.00).

Mehr Infos unter windpower.ch

Treicheln

Der blecherne Klang der Treicheln ist ohrenbetäubend laut und man glaubt sofort, dass böse Geister und sogar der mächtige Winter davon eingeschüchtert die Flucht ergreifen.

Der Begriff Treichel bezeichnet eine Vieh- oder Kuhglocke, die aus gehämmertem oder gepresstem Blech hergestellt wird. In der Fasnachtszeit werden mit Treichelkonzerten der Winter und seine Dämonen vertrieben. Ein Treichler darf keine empfindlichen Ohren haben: Mit kräftigen Schwingbewegungen erzeugen die Gruppen eine Lautstärke, die mühelos eine ganze Fasnachtsgesellschaft verstummen lässt. Für Takt und Ordnung sorgt der technische Leiter, der die einzelnen Treichelstimmen in der Klangwucht dirigiert.

In der Innerschweiz wird das Brauchtum in verschiedenen Regionen gelebt; allein im Entlebuch gibt es zwölf Gruppen. Alle Treichlervereine pflegen eigene Stile, sie sind jedoch dank dem Klang und den Zierriemen als Innerschweizer Treichler erkennbar. Für viele junge Treichler rührt die Faszination für die Blechschellen aus der Tradition innerhalb der Familie.
Die Vereine treicheln an Schwing-, Älpler- und Volksmusikfesten, an speziellen Anlässen wie Hochzeiten, Chlausumzügen oder bei weiteren winterlichen Bräuchen. Auch bei Alpabfahrtsfesten säumen jeweils viele Schaulustige die Strassen, wenn sich der Treichlerzug in Bewegung setzt.

Am Eidgenössischen Scheller- und Trychlertreffen, das alle drei Jahre stattfindet, begeistern jeweils rund 200 Gruppen Tausende von Zuschauern. Das Brauchtum ist somit schweizweit sicher in erster Linie dank den Bauern und Sennen immer noch stark verbreitet. Diese pflegen die Schellen als Teil der Heimatkultur und ihre Tiere tragen die Treicheln.

Linde-Blueschtete Unterstützung durch private Helfer

Den Landwirten fehlt oft die Zeit, um die Lindenblüten für den Tee zu ernten. Letztes Jahr wurde darum erstmals eine «Linde-Blueschtete» mit privaten Helfern durchgeführt.

Seit Jahren macht die Genossenschaft Entlebucher Kräuter einen Aufruf, sie benötige Lindenblüten. Der Bedarf ist noch höher, seit die Coop-Region Zentralschweiz-Zürich beliefert werden kann. Die Produkte müssen aus der Biosphäre-Region stammen.
 
Der Vorstand des Entlebucher Landwirtschaftsforums kam auf die Idee, Privatpersonen beizuziehen, schliesslich fällt die Ernte mit dem «Heuet» und «Emdet» zusammen. Der Aufruf zu dieser schönen Freizeitbeschäftigung war erfolgreich. Anfang Juni werden deshalb wiederum Erntehelfer für die Linde-Bluschtete benötigt. Möchten Sie mithelfen? Dann melden Sie sich bei Toni Moser (Telefon 041 485 88 23, Mail: anton.moser@edulu.ch) oder Sandra Steffen (Telefon 041 484 34 68, Mail: s.steffen@biosphaere.ch) und Sie werden informiert, wenn das Ernte-Datum bekannt ist.
 
Mehr Infos unter entlebucher-kraeuter.ch

Kletterkünstlerin im Napfgebiet Die Gämse

Die Gämse kennen wir allgemein als Gebirgsbewohnerin. Im Napf gebiet fühlt sich das Huftier aber auch unterhalb der Waldgrenze wohl.

Manch einer staunt, wenn man in der Umgebung von Trub (790m. 0. M) ein Gamsrudel beobachten kann. Die Einheimischen sind jedoch mit den Napf-Gämsen vertraut. 1967 setzte man bei der Geissgratfluh sieben Gämsen aus. Dies mit dem Ziel, das Reh zurückzudrängen, das Schaden an jungen Tannen und Bäumen verursachte. Im Allgemeinen bevorzugen aber auch die Wald­gämsen, wie die Tiere in tieferen Lagen genannt werden, steiles Gelände. Mit ihren Hufen mit den harten Rändern und einer weichen Sohle ist die Gämse eine Kletterkünstlerin.

Jodeln macht glücklich

Beim Jodeln hat man es mit Urelementen zu tun, welche die Frühstufe der Musikalität unseres Volkes darstellen. Ihre Quelle liegt im Hirtenruf und in der Harmonie der Landschaft. Und: Jodeln sorgt für gute Laune – es geht tief und tut gut.

Jodeln wurde früher als Kommunikationsmittel gebraucht: Die Menschen waren durch Täler und Tobel getrennt, so dass man sich mit Jutzern einfache Botschaften übermittelte. Das Spezielle am Jodel ist, dass die Brust- und Kopfstimme ständig überschlagen wird und dass er nur aus wenigen Silben besteht.

Der Naturjodel und das Jodellied

Der Naturjodel ist der Ausdruck einer gemütvollen Melodie, die je nach Stimmung frohmütig schnell oder schwermütig langsam gesungen wird. Der Dichter Heinrich Federer schrieb dazu: «Der Jodel hat keine Worte, weil Worte zu eng und zu klein für seine Empfindungen sind.» Das Jodellied ist hingegen ein Lied mit Text, dem ein Jodel angehängt wird. Während es in einigen Gegenden noch reine Männer-Jodelchöre gibt, stehen in anderen Chören Frauen in den Männerreihen, die den Jodelpart übernehmen. Jodellieder werden jedoch auch im Einzel, Duett, Terzett oder Quartett dargeboten. Oft werden diese Vorträge mit Handorgel oder zunehmend auch mit anderen Instrumenten begleitet.

Der Jodelgesang im Entlebuch

Was die Älplerjodlergruppe Zihlmann um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts  ins Leben gerufen hat, trug Früchte: Das Entlebuch zählt 19 Chöre, die der im Jahr 1972 gegründeten Entle- bucher Jodlervereinigung angehören. Zum hohen Niveau haben Entlebucher Komponisten wie Ruedi Bieri, Josef Lustenberger, Ruedi Renggli oder Franz Stadelmann beigetragen. Die Entlebucher Jodlertreffen finden inzwischen schweizweit Beachtung.

Fidirulla-Pasta Hausgemachte Teigwaren

«Fidirulla» – so nennt Bruno Hafner seine Pasteria im Entlebuch. In einer kleinen Manufaktur produziert der kreative Unternehmer mit viel Liebe und Sorgfalt hausgemachte Teigwaren und andere regionale Produkte von bester Qualität. Bei der Herstellung seiner Pastakreationen setzt er voll und ganz auf das Gütesiegel «Echt Entlebuch». So ermutigte er Entlebucher Bauern, wieder Urdinkel und Roggen anzubauen, um damit Mehl aus der lokalen Mühle zu bekommen. Bruno Hafner strotzt nur so vor Ideenreichtum und stellt Pasta kreationen in allen Formen und Farben her. Der Gipfel seiner Kreativität ist die «Zahn-Pasta». Es handelt sich dabei um Hartweizengriess-Teigwaren in Form eines Zahnes. Die Fidirulla-  Produkte sind in rund 200 Spezialitätenläden in der ganzen Schweiz oder per Online-Bestellung erhältlich.

Mehr Infos unter fidirulla.ch

Freestyleshow Sörenberg

Spektakuläre Sprünge und ein bisschen Nostalgie – die Freestyleshow Sörenberg hat sich zum Volksfest entwickelt.

Als sie im Jahr 2011 zum ersten Mal eine Freestyleshow organisierten, waren die Jugendlichen in Sörenberg noch fast unter sich. Doch seither hat sich viel getan. Letztes Jahr zog das Freestyle- Spektakel bereits rund 2000 Besucherinnen und Besucher an. Über 25 Rider aus verschiedenen Wintersportdisziplinen wie Ski, Snowboard, Schneevelo und Telemark werden mittlerweile von den Organisatoren nach Sörenberg gelockt, um dort ihre kühnen Sprünge zur Schau zu stellen. Zudem beeindruckt das Demo- Team der Skischule Sörenberg auf der beleuchteten Piste das Publikum mit einer Choreografie auf höchstem Niveau und die Kandahar-Fahrer sowie die Hornschlitten lassen nostalgische Gefühle aufkommen.

Mit viel Aufwand werden die Kicker und der Landehügel perfekt präpariert. Rund 80 freiwillige Helferinnen und Helfer stehen während mehrerer Tage mit viel Begeisterung und Engagement im Einsatz, um das Spektakel überhaupt möglich zu machen. Lastwagen, Bagger und Pistenfahrzeuge schaffen den nötigen Schnee heran, um die Sprunganlage einzurichten. Dank dieser einwandfreien Vorbereitung werden Rider aus der ganzen Schweiz angelockt, die Freestyle-Sport auf Topniveau zeigen.

Leistungsstarke Scheinwerfer rücken die Show ins rechte Licht und eine nicht weniger leistungsstarke Musikanlage sorgt für die passende musikalische Unterhaltung. Diverse Verpflegungsstände und ein Platz-Speaker tragen weiter zur guten Stimmung bei. Das leicht abfallende Gelände eignet sich hervorragend als Tribüne und bietet den Gästen eine perfekte Sicht auf die waghalsigen Sprünge der Freestyle-Athletinnen und -Athleten.

Mehr Infos unter: freestyleshow.ch

Fahnenschwingen auf 99 Arten

Das Schweizer Brauchtum des Fahnenschwingens reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Doch erst seit 2009 sind Frauen an Wettkämpfen zugelassen. Was für Festbesuchende von schweizerischen Folkloreveranstal­tungen so leichtfüssig oder gar spontan aussieht, ist eine eingeübte Choreografie von Schwüngen mit der Fahne. Das Einü­ben erfordert Kraft, Geschick und Ausdauer. Schliesslich gibt es 99 unterschiedliche Schwünge oder Würfe, die Namen wie Seitenstecher, Rückenstich, Schlängger oder Griggelenschwung tragen.

Zum eidgenössischen Fahnenschwingen sind ausschliesslich die Schweizer- sowie Kantonsfahnen mit der offiziellen Heraldik zulässig. Die Fahnen sind aus reiner Seide, das Mass beträgt 120 Zentimeter im Quadrat. Auch eine saubere und korrekte Tracht gehört zum offiziellen Auftritt. An Wettkämpfen kam man einzeln oder mit Partner als Duett antreten. Weil bei den Damen aufgrund ihres Trachtenrocks keine Schwünge zwischen den Beinen möglich sind, präsentierte sich bis vor kurzem das Fahnen­schwingen als eine der letzten Männerbastionen. Seit 2009 dürfen auch Frauen in Hosen antreten und an Wettkämpfen teilnehmen.

Die Teilnehmenden stellen ihr dreiminütiges Programm selbst zusammen. Es gibt sieben Schwungkategorien, die aus vielen einzelnen Würfen bestehen. Zusätzliche Schwierigkeit
ein Stoffkreis von 60 Zentimetern Durchmesser, aus dem die Fahnenschwingerinnen und -Schwinger nicht heraustreten dür­fen. Gleichgewicht, Beweglichkeit, eine korrekte Körperhaltung sowie kontrollierte Schwünge sind Voraussetzung für einen gelungenen Auftritt. Abzüge gibt es bei Streifen des Bodens, ungeplantem Handwechsel und bei Übertreten des Kreises.

Übrigens: Die UNESCO Biosphärenakademie Entjebuch bietet Kurse im Fahnenschwingen an und lässt so eine urschweizeri­sche Tradition weiterleben.

Die erste Abfahrt vom Brienzer Rothorn

Am 9. März 1924 bestieg der Arzt Emil Liechti aus Langnau als Erster das Brienzer Rothorn mit den Skiern und fuhr damit herunter. Eine lustige Geschichte von Beobachtern...

Emil Liechti machte in Sörenberg Rast und berichtete von seinem Vorhaben. Ein Einheimischer meinte, er sei nicht ganz bei Trost. Im Winter – dazu bei tiefem Schnee – sei noch nie einer aufs Rothorn gestiegen; dort komme keiner hinauf und noch viel weniger wieder hinunter. Emil Liechti erklärte, er werde die Nesselwäng hinauflaufen und dort auch hinunterfahren. Er gehe davon aus, den Aufstieg in zweieinhalb bis drei Stunden bewältigen zu können, und für die Abfahrt brauche er nur etwa eine halbe Stunde.

Die Mannen kamen zu dem Schluss, dass es ihre christliche Pflicht sei, eine Rettungsmannschaft auf die Beine zu stellen. Sie liefen bis zu der Stelle, wo man in die Nesselwäng hineinsieht. Dort angelangt konnten sie zuschauen, wie Emil Liechti auf dem Rothorn ankam. Kurz darauf fuhr er mit Telemarkschwüngen hinunter, wo ihm die Sörenberger zu seiner verwegenen Tat gratulierten.

Das Entlebuch der Zukunft UNESCO-Biosphärenreservat

Ein UNESCO-Biosphärenreservat ist die Garantie dafür, dass die Schönheit des Tals über Jahrtausende Bestand hat.

Biosphärenreservate wollen die biologische Vielfalt schützen. Dabei sollen das Streben nach wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und der Erhalt kultureller Werte miteinander vereint werden. Angestrebt werden der vernünftige Gebrauch und die Erhaltung von Ressourcen der Biosphäre sowie die Verbesserung der globalen Beziehung zwischen den Menschen und  der Umwelt.

Das Entlebuch ist seit 2001 das erste UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz. Herausragende Charakteristiken sind die ausgiebigen Moore sowie die Karstlandschaft Schrattenfluh.  Das Entlebuch ist eine Region, in der die gemeinsame ökologische und ökonomische Vernunft als Grundstein nachhaltigen Handelns verstanden wird.

Die Schrattensage

Einst war die karge Steinwüste an der Südseite der Schrattenfluh die schönste und saftigste Alp des Entlebuchs. Die Brüder Hannes und Jost hatten die Alp geerbt. Doch Hannes war unersättlich und beraubte seinen blinden Bruder jedes Jahr um ein Stück seines Erbteils. Hannes' wunderschöne Tochter Rösi hatte den bösen Charakter ihres Vaters geerbt und stürzte ihre Verehrer mit unmöglichen Forderungen ins Verderben. So sorgten beide für Empörung und  Erbitterung im Volk.

Eines Tages konnte ein treuer Knecht Hannes' Tun nicht länger mit ansehen und berichtete dem blinden Jost davon. «Der Teufel soll die Alp verwüsten, wenn ich eine Krume meiner Scholle unrechtmässig erworben habe!», fluchte Hannes, als sein Bruder ihn zur Rede stellte. Bei diesen Worten brachen Donner und Blitz über die Matten und eine unheilvolle Wolkenwand türmte sich auf. Mit seinen gewaltigen Klauen riss der Teufel die blühenden Wiesen von den Felsen, packte Hannes und Rösi und schleuderte sie in die Höhle unter dem Schibengütsch. Seit diesem Tag ist die Südseite der Schratten-fluh eine karge Steinwüste. Die Klauenspuren des Höllenfürsten sind auch heute noch zu sehen. Hannes und Rösi sind nach wie vor in der Höhle gefangen. Der Sage nach kann man sie in der Karwoche am Eingang der Gruft beobachten.

Das Änziloch Der Canyon von Romoos

Das Änziloch ist nicht irgendein Loch in der Erde. Es ist das schönste Loch seiner Art im ganzen Schweizer Mittelland.

Mutige wagen sich bis ganz an die Kante vor, um den durch Gletschererosion entstandenen Talkessel zu bestaunen. In der Eiszeit fror im Winter Firnschnee am Gestein fest. Rutschte der Gletscher dann im Sommer weiter ins Tal, brach dieser Schnee ab und riss das Gestein mit sich. So wurde das Loch Jahr für Jahr grösser. Schaut man in die Abgründe der Stächeleggflue, die unter dem Namen Änziloch bekannt ist, dann kann man verstehen, warum in dieser geheimnisvollen Abgeschiedenheit zahlreiche Sagen ihren Ursprung haben. Hier sollen die Unterdrücker und Ausbeuter verbannt sein. Da soll die bedauernswerte Änzilochmaid ab und zu ihr schlohweisses Haar kämmen. Und hier sollen die Napfgewitter ihren Ursprung haben. Sagenhaft eindrücklich ist der Ort mit dieser Geologie, Geschichte und Natur.

Moore Wertvolle Lebensräume

Hoch-, Flach- und Übergangsmoore gehören zu den seltensten und wertvollsten Lebensräumen der Schweiz. Zahlreiche Arten haben hier ihre Heimat: zum Beispiel fleischfressende Pflanzen und Mooreidechsen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verringerten sich diese Landschaften jedoch um 90 Prozent. Ein Viertel aller bedrohten Tierarten ist für ihr Überleben auf intakte Moorlandschaften angewiesen und viele von ihnen sind noch im Entlebuch zu Hause.

Vier Moorlandschaften von nationaler Bedeutung liegen ganz oder teilweise in der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Sie umfassen rund einen Viertel der Fläche des Entlebuchs und rund einen Zehntel der gesamten Hochmoorlandschaften der Schweiz.

Tipp: Besuchen Sie den grössten Moor-Erlebnispark der Alpen.

Entlebucher Sennenhund Vor 100 Jahren vom Aussterben bedroht

Der Entlebucher Sennenhund ist die kleinste der vier schweizerischen Sennenhund-Rassen. Sein Ursprungsgebiet ist im Amt Entlebuch und im nahen Emmental zu suchen. Die erste Beschreibung unter dem Namen «Entlibucherhund» stammt aus dem Jahr 1889. Professor Albert Heim stellte den in den 1910er-Jahren vom Aussterben bedrohten Hund an der Landesausstellung in Langenthal vor. Die durchwegs guten Richterberichte führten zur Aufnahme ins Hundestammbuch.

1926 wurde der Schweizerische Klub für Entlebucher Sennenhunde gegründet und die Rasse wird seither bewusst weitergezüchtet. Heute erfreut sich dieser attraktive dreifarbige Hund auch als Wach- und Familienhund zunehmender Beliebtheit. Er gilt als geschickt, unbestechlich und ist bewegungsfreudig. Er will gefordert sein und braucht eine Aufgabe in seinem Umfeld.

Köhlerei Eine fest verankerte Tradition

Das Glimmen von Holz in einem Meiler zur Gewinnung von Kohle wird Köhlern genannt. In der Gemeinde Romoos gilt die Köhlerei seit Jahrhunderten als fest verankerte Tradition. Hier üben die letzten Schweizer Köhler dieses alte Handwerk im Nebenerwerb aus. Der aufwändigste Teil der Arbeit ist das Herstellen und Präparieren eines Meilers unter freiem Himmel: Zuerst wird Abfallholz zu einem grossen Haufen aufgeschichtet. Anschliessend glimmt der Meiler unter ständiger Überwachung etwa zwei Wochen vor sich hin. Zuletzt erfolgt das schweisstreibende Herausziehen der Kohle. Die Romooser Köhler stellen so jährlich um die 100 Tonnen Kohle pro her. Bis in die 1980er-Jahre nahm ihnen die Stahlindustrie ihr Erzeugnis ab. Heute spezialisieren sich die Köhler auf Grillkohle. Sie wird exklusiv in den «Otto’s»-Filialen vertrieben.

Tipp: Besuchen Sie die Köhler vor Ort. Mehr Infos gibts beim Tourismusbüro Romoos

Paläntologie Entdeckte Knochenreste

Vergangene Lebensspuren: In der UNESCO Biosphäre Entlebuch, im Gebiet rund um die Schrattenfluh, fanden Paläontologen Knochenreste von 49 verschiedenen Tierarten. Zu den spektakulärsten Säugetierfunden zählten die Überreste von Bären und Elchen. Elche ernähren sich von Blättern – ihre Gebeine wurden jedoch in den vegetationslosen Höhen gefunden. Daher vermuten Spezialisten, dass es in der Gegend vor rund 4000 Jahren deutlich wärmer war.

Entlebucher Alpabfahrt Ein grosses Strassenfest

Jeweils Ende September findet der Entlebucher Alpabzug statt: Über 200 blumengeschmückte Kühe ziehen, begleitet von Älplern, in traditionellen Trachten von ihrer Sömmerungsalp nach Schüpfheim. Die Mischung aus traditionsbewusster Alpwirtschaft und modernem Publikumsanlass bietet unvergessliche Einblicke in das volkstümliche Brauchtum.

In den letzten beiden Jahren zählte dieses Strassenfest in Schüpfheim weit über 10'000 Besucher. Ihren Ursprung haben die Sennenchilbis in den spontanen Festen, die gefeiert wurden, wenn die Älpler im Herbst zu Tal zogen und Käse und Butter mitbrachten.

Entlebucher Dialekt

«Glungge, frääge, göi» – der unverkennbare Entlebucher Dialekt

Die Entlebucher klingen bernerisch für die einen, eindeutig luzernerisch für die anderen. Doch was ist das Spezielle am «Äntlibuechere»? Ein Auszug aus der Dialektforschung des Entlebucher Anzeigers liefert einige Fakten. Vor knapp 100 Jahren untersuchte der Schweizer Germanist und Literaturwissenschaftler Karl Schmid den Entlebucher Dialekt und stellte fest, dass die Entlebucher den Mund beim Sprechen zwar nicht sehr weit öffnen, dafür ihre Lippen aber umso aktiver bewegen. Auffällig sei auch, dass die Entlebucher sehr schnell sprechen, was Schmid ihrem Temperament zuschrieb.

Zwischen Bern und Luzern

Dialektgrenzen entsprechen nicht den geografischen oder politischen Grenzen. Die Ja-/Jo-Linie zieht sich auf der Höhe des Napfs von Ost nach West. Auch innerhalb des Entlebuchs sprechen die Leute unterschiedlich. Der Wind «geit» bekanntlich bis Wolhusen, danach «goot» er.

Eine Region – mehrere Ausdrücke

Für den Entlebucher Dialekt typisch scheint auch die Aussprache von «sie gehen» zu sein: «Si gai». Diese ureigene Form hat sich mit «si göi» vermischt. Daneben gibt es aber auch Wörter, die das ganze Entlebuch vereinen. So heisst die Pfütze «Glungge» und nicht etwa «Glumpe» wie im übrigen Kanton Luzern.

Von alten «Löffili» und neuen «Löffeli»

Nach wie vor als typisch für den Entlebucher Dialekt gilt die Verkleinerungsform -ili. Doch hat sich auch das -eli im Entlebuch etabliert. Der Entlebucher Dialekt ist also wie jede Sprache und jeder Dialekt einem steten Wandel unterworfen – und bleibt doch unverkennbar. Denn mit «Äntlibuechere» sind nicht nur eigentümliche Wörter gemeint, sondern auch die Aussprache, die Satzmelodie und die physische Sprechweise. 

Quelle: Entlebucher Anzeiger, Aug. 2011

Wie Eichhörnchen überwintern

Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, bleiben aber in strengen Wintern oft für längere Zeit im Nest, um Energie zu sparen. Sie beginnen schon im Sommer, sich ein Fettpolster für den Herbst anzufressen. So kommen sie im Winter notfalls tagelang ohne Futter aus.

Ihr Nest bauen Eichhörnchen so dicht, dass kaum Wasser eindringen kann und sie gut geschützt sind. Bei kaltem, niederschlagsreichem Wetter brauchen sie nicht hinauszugehen und können lang von ihrem eigenen Fettpolster zehren, weil sie auf diese Weise nur wenig Energie verbrauchen. Im Herbst legen sie zusätzlich einen Vorrat an Samen, Nüssen und Früchten an. Oft vergessen sie jedoch, wo ihre Vorräte vergraben sind – und sorgen so dafür, dass sich die Samen in der Natur ausbreiten.

Fasnacht «Karnöffelzunft»

Die Willisauer Fasnachtsgesellschaft «Karnöffelzunft» besteht seit 1891 und bezweckt die Erhaltung alter Volksbräuche. Sie prägt das Fasnachtsgeschehen in Willisau seit Jahren ganz entscheidend mit. Die Fasnachtstradition hat in Willisau auch heute noch einen hohen Stellenwert. Die fünfte Jahreszeit beginnt jeweils mit einem grossen Einzug der Karnöffelzunft und der Willisauer Guggenmusigen in die Altstadt.

Mittelalterlicher Ursprung

Willisau kann auf eine über 500 Jahre alte Fasnachtstradition zurückblicken. Schon im 15. Jahrhundert ernannten die Willisauer einen «Lustigmacher», der bei Festivitäten das Volk unterhielt.

Was bedeutet «Karnöffel»?

«Karnöffel» bezeichnet unter anderem einen groben Landsknecht oder Schlägertyp. Das «Karnöffel(-spiel)» wurde wohl so benannt, weil es in den Anfängen vor allem von den Landsknechten gespielt wurde. Auch eine Ableitung vom lateinischen «carnifax» (Henker) – im Spätlateinischen ein Schimpfwort – wäre plausibel. 

Das «Karnöffelspiel»

Das «Karnöffelspiel» war im 15. und 16. Jahrhundert eines der verbreitetsten Kartenspiele in Deutschland und einigen benachbarten Ländern. Als Kartenspiel wurde es vor allem von den Söldnern und Landsknechten verbreitet. Darum ist denn auch der Landsknecht-Karnöffel die stärkste Karte. Heute spielen es wieder einige «Karnöffler».

Die «Karnöffelzunft»

Warum die Zunft diesen Namen gewählt hat, ist nicht bekannt. Die Gründer der Zunft übernahmen die Bezeichnung «Karnöffel», wohl wissend um das althergebrachte Volksgut. So sind auch die Kostüme der Zunft nach Vorlage der im Original noch bestehenden Willisauer «Karnöffelspielkarten» angefertigt. Jeder Zünftler trägt eine Karte dieses Spiels. Selbstverständlich wird bei der Zunft auch heute noch regelmässig «karnöffelt». Die Zunftmitglieder haben das Spiel in den letzten Jahren nach alten Regeln wieder zum Leben erweckt.

Mehr Infos unter karnoeffelzunft.ch

Erstaunliches

«Heimatland!» …

… das isch no ächt Äntlibuech!

Regionalität, Spezialität und Qualität werden als Chance gegenüber der Massenproduktion betrachtet. Die Verbindung von Landwirtschaft, Tourismus, Gewerbe und Bildung führt zu neuen branchenübergreifenden Wegen in die Zukunft. «Echt Entlebuch – Das Beste der Region» zeichnet Produkte aus, die nach streng festgelegten Richtlinien hergestellt werden. Die Herkunftsmarke «Echt Entlebuch» bietet Konsumenten Gewähr für ein hochwertiges, regionales Produkt. Die Palette reicht von kulinarischen Spezialitäten über künstlerische Objekte bis hin zu bodenständigen Holzmöbeln (echtentlebuch.ch).

... e Viertel vom Entlebuch isch Moorlandschaft

Vier Moorlandschaften von nationaler Bedeutung liegen ganz oder teilweise in der UNESCO Biosphäre Entlebuch, nämlich Habkern/Sörenberg, Hilferenpass, Glaubenberg und Klein Entlen. Sie umfassen rund ein Viertel der Fläche des Entlebuchs und rund ein Zehntel der gesamten  Hochmoorlandschaften der Schweiz. In  den grossen Moorlandschaften sind zahlreiche Moorbiotope von nationaler und regionaler Bedeutung zu finden.

Sagen Das erzählt man sich im Entlebuch

Eine tierische Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln – und Nachdenken

Die Tiere stritten sich wieder einmal darum, was denn die Hauptsache an Weihnachten sei. «Das ist doch klar», sagte der Fuchs, «der Gänsebraten. Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten? » Der Eisbär widersprach: «Schnee muss sein, viel Schnee! Weisse Weihnachten, das ist es!» Das Reh aber sagte: «Der Tannenbaum ist es! Ohne Tannenbaum gibt es keine ordentlichen Weihnachten!» Und die Elster krächzte dazu: «Ja, und Schmuck: Ringe, Armbänder, Ketten, am besten mit Diamanten. Dann ist Weihnachten!» «Und der Stollen? Und die Kekse?», fragte brummend der Bär, «die sind doch die Hauptsache – und die anderen schönen Honigsachen.» «Und wo bleibt die Familie?», quakte die Ente. «Erst wenn ich alle Lieben um mich versammelt habe, ist für mich Weinachten!» «Nein», unterbrach der Dachs. «Macht es wie ich: schlafen, schlafen, schlafen! Das ist das einzig Wahre an Weihnachten, einmal richtig ausschlafen!» Und dann brüllte der Ochse plötzlich: «Aua!» Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst und sagte nun: «Du, Ochse, denkst du denn nicht auch an das Christkind wie alle anderen?» Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: «Das Kind, natürlich das Kind, das ist doch die Hauptsache!» Und nach einer Weile fragte er den Esel: «Du Esel, sag einmal, wissen das die Menschen eigentlich auch?» (Quelle: Tages-Anzeiger)

Die Sage der Kraftwurzel

Im «Entlibuch» hatte ein Senn eine Alp, auf der sein Bub die Ziegen hütete und einst ein fahrender Schüler einige Tage zu Gast war. Da der Senn kein Geld für seine Gastfreundlichkeit annahm, wollte der fahrende Schüler doch dem Geissbuben etwas geben. So sprach er zu ihm: «Entweder sollst du Musik machen können wie kein Mensch im Land, oder du sollst also spielen können, dass du immer gewinnst, oder du sollst Kraft genug bekommen. Nun wähle!» Der Geissbub wählte die Kraft. Jetzt überreichte ihm der fahrende Schüler ein Würzlein und sagte zu ihm: «Wenn du jeweils vor Sonnenaufgang dreimal ins Würzlein beissest, hast du für den Tag Kraft genug.»

Als er darauf das Würzlein ausprobierte, konnte er die Grundschwelle der Sennhütte heben. Bald versuchte er es mit Schwingen. Er schwang alle Schwinger im ganzen Entlibuch obenaus und gewann auch gegen die besten Berner Oberländer Schwinger. Von da an galt der Geissbub als der Stärkste im Land. Seinem Vater half er, schwere Baumstämme zu ziehen, die nicht einmal zwei Pferde zu ziehen vermochten. Als sein Vater all die Wunderdinge sah, stand ihm der Verstand schier still. Er nahm den Buben mit ins Pfarrhaus, da er befürchtete, dieser sei verhext. Der Pfarrherr lockte dem Bub das Geheimnis heraus und sagte, er müsse die Kraftwurzel zurückgeben oder wegwerfen, da er ihm so die Beichte nicht abnehmen könne. Zu Hause aber verbarg der Geissbub die Kraftwurzel. Doch als er sie einige Zeit danach wieder an der Stelle holen wollte, wo er sie verborgen hatte, war sie verschwunden.

Die Schrattensage

Einst war die karge Steinwüste an der Südseite der Schrattenfluh die schönste und saftigste Alp des Entlebuchs. Die Brüder Hannes und Jost hatten die Alp geerbt. Doch Hannes war unersättlich und beraubte seinen blinden Bruder jedes Jahr um ein Stück seines Erbteils. Hannes‘ wunderschöne Tochter Rösi hatte den bösen Charakter ihres Vaters geerbt und stürzte ihre Verehrer mit unmöglichen Forderungen ins Verderben. So sorgten beide für Empörung und Erbitterung im Volk.

Eines Tages konnte ein treuer Knecht Hannes‘ Tun nicht länger mit ansehen und berichtete dem blinden Jost davon. «Der Teufel soll die Alp verwüsten, wenn ich eine Krume meiner Scholle unrechtmässig erworben habe!», fluchte Hannes, als sein Bruder ihn zur Rede stellte. Bei diesen Worten brachen Donner und Blitz über die Matten und eine unheilvolle Wolkenwand türmte sich auf. Mit seinen gewaltigen Klauen riss der Teufel die blühenden Wiesen von den Felsen, packte Hannes und Rösi und schleuderte sie in die Höhle unter dem Schibengütsch. Seit diesem Tag ist die Südseite der Schrattenfluh eine karge Steinwüste. Die Klauenspuren des Höllenfürsten sind auch heute noch zu sehen. Hannes und Rösi sind nach wie vor in der Höhle gefangen. Der Sage nach kann man sie in der Karwoche am Eingang der Gruft beobachten.

Die Sage vom Änziloch

Wenn das Wetter umschlägt und Regen droht, hört man vom Änziloch her ein Krachen und Donnern, als würde jemand mit Kanonen schiessen. Der Lärm, der noch stundenlang im Napfgebiet hallt, kommt nicht vom Unwetter, sondern von den Geistern, die im Änziloch wohnen. Die Geister sind Talherren, die zu Lebzeiten Macht und Reichtum missbrauchten, Wehrlose und Arme unterdrückten.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden besonders viele Menschen in das Änziloch verbannt. Dies war zu der Zeit, als Krieg zwischen Katholiken und Protestanten herrschte. Nachdem die Luzerner den Krieg gegen die Berner verloren hatten, wurden die Offiziere und Luzerner Aristokraten für die Niederlage verantwortlich gemacht. Keiner dieser Offiziere starb eines natürlichen Todes und ihre Seelen wanderten ruhelos umher.

Ein frommer Mann lockte die unruhigen Geister in eine Kiste und brachte sie auf die Änzihöhe. Dort warf er die Kiste ins Änziloch, wo sie in tausend Stücke zersprang und die Geister ins Änziloch verbannte. Zur Strafe für ihre Taten müssen die Talherren bis heute mächtige Steine aus der Tiefe des Änzilochs über die Stächeleggflue stossen. Die Geister schaffen es aber nicht, die Steine bis nach oben zu stossen, und so rollen diese unter fürchterlichem Gepolter wieder in die Tiefe und die Arbeit beginnt von Neuem. Die Geister dürfen erst mit ihrer Arbeit aufhören, wenn das Unwetter im Änziloch angekommen ist.

Quelle: Sagenhaftes Emmental, Fritz von Gunten, fritzvongunten.ch

Die Verwüstung der Schrattenfluh

Die Südseite der Schrattenfluh war früher bedeckt mit schattigen Wäldern und blumigen Wiesen. Die Berggüter, die sich weit ausdehnten, gehörten zwei Brüdern. Einer von ihnen war blind. Er musste ganz dem Sehenden vertrauen und ihm bei der Teilung das Abgrenzen der Alpen überlassen. Dieser missbrauchte das Gebrechen des Bruders, um die Grenzen zu seinem Vorteil zu ziehen. Er setzte die Marchsteine so, dass ihm überall die fetten Matten, dem Blinden aber die unwirtlichen Hänge zufielen. Der Blinde ahnte nichts und lebte wohlgemut sein zufriedenes Dasein. Später verriet ihm ein Knecht den Betrug. Da erfasste ihn ein namenloser Zorn; er verwünschte den Betrüger und fluchte, der Teufel möge die Alpen von Grund aus verwüsten. Kaum hatte er seinen Fluch ausgestossen, erzitterte der Berg, der Böse nahte, riss mit gewaltigen Krallen die blühenden Wiesen  von den Felsen herunter, fasste den Ungetreuen und warf ihn in ein tiefes Loch beim Schibegütsch. Wenn einer dort vorüberzieht, wirft er verächtlich einen Stein in den Schlund. Die Krallen der Teufelstatzen sind deutlich am Gestein sichtbar.

Quelle: Sagenhaftes Emmental, Fritz von Gunten, fritzvongunten.ch

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