Medienmitteilung 11.02.2016

Tieferlegung in Leissigen wird vertieft geprüft

In Leissigen soll die Kreuzungsstelle für Fernverkehrszüge ausgebaut werden. Aufgrund von Überlegungen der Gemeinde zur Dorfentwicklung wird eine Tieferlegung der Bahn vertieft geprüft. Eine Studie soll weitere Grundlagen für einen Variantenentscheid liefern.

Im Zuge der Planung für die Modernisierung der Bahnstrecke und des Bahnhofs in der Gemeinde Leissigen hat die BLS eine oberirdische Variante einer Kreuzungsstelle für 400 Meter lange Fernverkehrszüge ausgearbeitet. Die Gemeinde möchte die Bahnstrecke durch das Dorf in den Untergrund verlegen und hat deshalb die genauere Prüfung einer Tieferlegung angeregt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV), der Kanton Bern, die Gemeinde Leissigen und die BLS haben in der Folge eine Arbeitsgruppe gegründet. Diese wird die Tieferlegung genauer prüfen, um diese Variante auf den gleichen Planungsstand wie die oberirdische Variante zu bringen. Damit werden qualitativ gleichwertige Unterlagen für den späteren Variantenentscheid erarbeitet und die besonderen Verhältnisse in Leissigen berücksichtigt. Bis Mitte 2016 sollen vollständige und transparente Grundlagen für den definitiven Variantenentscheid vorliegen.

Die Kosten für die genauere Prüfung der Tieferlegung belaufen sich auf CHF 300‘000. Die Gemeinde Leissigen beteiligt sich mit CHF 49‘000, die verbleibenden Kosten übernehmen das BAV, der Kanton Bern und die BLS.

Hinweis: Diese Medienmitteilung wurde im Auftrag der «Arbeitsgruppe» durch die BLS AG verteilt.

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