Medienmitteilung 06.05.2013

Doppelspurausbau Rosshäusern–Mauss: Erste Sprengung zum Rosshäuserntunnel

Im Doppelspurprojekt Rosshäusern-Mauss haben die Untertagearbeiten für den Bau des Rosshäuserntunnels begonnen. Nebst der ersten Felssprengung wurde nach bergmännischer Tradition auch die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, geweiht. Der „Tunnelanschlag“ markiert den Start des eigentlichen Tunnelbaus. Im 24-Stunden-Betrieb werden sich die Mineure in den nächsten gut eineinhalb Jahren vom Ostportal in Rosshäusern Richtung Westen durch den Berg graben.

Die Weihung der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und Mineure, und die „Anschlagfeier“ markieren traditionell den eigentlichen Start von Untertagarbeiten. Daniel Wyder, Leiter Infrastruktur BLS, Luc Frutiger, Delegierter des Verwaltungsrats der Frutiger AG, und Mark Bösiger, Geschäftsleitungsmitglied der Frutiger AG, haben heute den Tunnelanschlag gemeinsam mit den Mineuren begangen. Daniel Wyder freut sich über den Baufortschritt: „Auch das zweite Baujahr ist gut gestartet. Wir liegen mit den Arbeiten im Zeitplan und sind zuversichtlich, dass wir den Durchbruch bis 2014 schaffen“.  

Sechs Meter Tunnel am Tag

Bis Ende 2014 werden die Mineure im Sprengvortrieb den zwei Kilometer langen Doppelspurtunnel ausbrechen. Es sind zwei Sprengungen pro Tag vorgesehen. Die beauftragte ARGE Tunnel Rosshäusern (ATR) unter der Federführung der Frutiger AG hat sich entschieden, den Tunnel von Osten nach Westen auszubrechen. Im 3-Schicht-Betrieb ab Mitte Juni sind täglich zwei Sprengungen vorgesehen. Die Mineure arbeiten sich rund sechs Meter pro Tag voran und benötigen voraussichtlich 300 Arbeitstage bis zum Durchstich. 

Inbetriebnahme Ende 2016

Die neue Doppelspurstrecke soll Ende 2016 in Betrieb gehen. Nach dem Tunnelvortrieb erfolgen der bautechnische und der bahntechnische Ausbau des neuen Doppelspurtunnels, bevor die neue Doppelspurstrecke Ende 2016 für den regulären Zugsverkehr in Betrieb genommen werden kann.

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