Willkommen im Bijouland

Region Murtensee

Murten, Avenches, Seeland

Das mittelalterliche Städtchen Murten und die Römerstadt Avenches führen in vergangene Zeiten. Am Ufer des Murtensees, bei Aktivitäten im Drei-Seen-Land oder im Weinbaugebiet des Mont Vully kommt bestimmt Ferienstimmung auf. Die Region Murtensee bezaubert mit ihrem mediterranen Charme. Ein Aufenthalt in der Region Murtensee gleicht einer Zeitreise. Das romantische Städtchen Murten mit seinen lauschigen Lauben, den wunderschönen erhaltenen Häusern und der begehbaren Ringmauer bezaubert alle Besuchenden. Unweit davon begibt man sich in Avenches auf die Spuren der Römer. Mit einem Besuch im Römermuseum und einer Besichtigung des Amphitheaters lässt sich in längst vergangene Zeiten eintauchen. Bei einem Bummel durch das heutige Avenches begegnet man überall dem schlichten Charme der Mittelalterarchitektur. Das Murtenseeufer lädt vielerorts zum Flanieren ein. Velofahrerinnen und Velofahrer schätzen das Drei-Seen-Land, wo sich die ganze landschaftliche Vielfalt der Region mühelos auf Rädern entdecken lässt.

Fasnacht

Die beiden malerischen Mittelalterstädte läuten mit der Fastnacht jedes Jahr im März das Ende des Winters ein. Nach monatelangen Vorbereitungen ist es endlich soweit: Fastnachtsgruppen, Guggenmusiken und viele verkleidete Fastnächtler ziehen durch die Gassen. Drei Tage und Nächte dauert das bunte Treiben. Höhepunkt ist jeweils am Sonntagnachmittag der Umzug mit kunstvoll dekorierten Fastnachtswagen. Wer laute Klänge, farbige Kostüme und fröhliche, ausgelassene Stimmung mag, geht hin.

Erlebnis im Stellwerk Kerzers

Einmal selber Bahnhofvorsteher sein! Das ist der Kindheitstraum von vielen Grossen und Kleinen. Im ältesten noch erhaltenen Stellwerk der Schweiz ist dies möglich. Dort werden kleine, grosse und erwachsene Kinder zum Fahrdienstleiter oder Bahnhofchef und können Züge mittels Hebel, Licht- und Tonsignalen von einem Gleis aufs andere bewegen. Das Stellwerk aus dem Jahre 1901 konnte dank dem Verein Stellwerk Kerzers und dem Einsatz vieler Freiwilligen saniert und erhalten werden. Auf Anfrage werden Führungen angeboten.

Römerstadt Aventicum

Aventicum, einst Hauptstadt des römischen Helvetiens, zählte vor zwei Jahrtausenden fast 20'000 Einwohner. Heute ist Avenches eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Schweiz. Zahlreiche Baudenkmäler zeugen von der einstigen Grösse.

Im Jahr 15 vor Christus annektierten die Römer sämtliche Gebiete der heutigen Schweiz. Aventicum wurde Hauptstadt der Helvetier. Die Stadt befand sich nicht nur an strategisch optimaler Lage am damaligen Strassennetz, sondern war auch an die Schifffahrt angebunden. Dies über einen Flusskanal, der die Vorstadt mit einem Hafen am Murtensee verband. Unter Kaiser Vespasian wurde die Stadt um 71/72 nach Christus in den Rang einer Kolonie erhoben. Der Grossteil der heute noch sichtbaren Baudenkmäler wurde nach dieser Zeit erstellt. Heute bietet die Römerstätte Aventicum ihren Besuchern zahlreiche bedeutende Überreste: das Amphitheater, auch Kulisse grandioser Aufführungen, das römische Theater, die Thermen des Forums, das Cigognier-Heiligtum, das Osttor sowie den berühmten Tornallaz-Turm, der als einziger der einst 73 Türme der römischen Ringmauer erhalten ist. Die Ausgrabungsfunde von Aventicum sind im Römermuseum in Avenches ausgestellt.

Einzug des Trojanischen Elefanten in Murten

Seit dem 25. Juni 2016 steht auf dem Areal des Historischen Museums in Murten ein lebensgrosser Trojanischer Elefant. Das begehbare Kunstobjekt ist eine Erinnerung an die tragische Geschichte, welche sich vor 150 Jahren in Murten ereignet hat.

Im Sommer 1866 gastierte ein amerikanischer Zirkus in Murten. Die grosse Attraktion waren zwei dressierte Elefanten. Als am Tag nach der Vorstellung einer der beiden Elefanten aus seiner Stallung rannte, tötete er dabei den Elefantenwärter. Anschliessend rannte das wild gewordene Tier durch das Städtchen. Da ihn niemand mehr bändigen konnte, blieb nichts anderes übrig als ihn zu töten – mit einer Kanonenkugel, die man in Freiburg angefordert hatte. Seither nennt man den unteren Teil der Rathausgasse, wo sich diese tragische Geschichte ereignete, auch Elefantengasse. Im Historischen Museum Murten ist die besagte Kanonenkugel zu besichtigen. Das Skelett des Elefanten steht im Naturhistorischen Museum in Bern.

Wie entstand der bekannte Nidlechueche?

Eine Legende erzählt, dass der feine Nidlechueche in den Ofenhäusern entstanden ist. Früher hat man in den Ofenhäusern gemeinsam Brot gebacken. Damals noch ohne Thermometer. Um die Ofentemperatur zu überprüfen, wurden flach ausgewallte Teigreste in den Ofen geschoben. Je nach dem wie schnell dieser Teig gebacken war, konnte man die Temperatur abschätzen. Ein Bäcker hatte die Idee, auf diesen Teigresten noch etwas Nidle (Rahm) und Zucker zu verteilen. Dabei stellte man fest, dass dieser Zucker wunderbar karamellisierte und ein feiner Kuchen entstand. Heute ist die Region Murten bekannt für diesen legendären Nidlechueche. Man kann ihn in allen ortsansässigen Bäckereien kaufen.
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