Eckdaten Lötschberg-Achse

Eckdaten Lötschberg-Achse

1906 Gründung der Berner Alpenbahngesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon mit dem Ziel einer direkten Verbindung Bern–Wallis–Italien
1913 Inbetriebnahme der Lötschberg-Bergstrecke
1915 Die BLS eröffnet die Grenchenbergstrecke. Damit ist der lang ersehnte Schienenzugang vom Simplon über Bern nach Nordostfrankreich sichergestellt.
1960er Jahre Erste Ideen eines Basistunnels zwischen den Kantonen Bern und Wallis
1983 Der Bundesrat befürwortet den Bau einer neuen Eisenbahn-Alpentransversale, erachtet aber einen Baubeschluss als verfrüht.
1986 Beginn der NEAT-Planung (Bund, SBB und BLS) und Prüfung von 5 Varianten: Lötschberg-Simplon, Gotthard-Basis, Ypsilon (Gotthard), Splügen 1, Splügen 2
6.12.1987 Volksabstimmung Bahn 2000: 57% Ja
4.10.1991 Bundesbeschluss über den Bau der schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversalen (Alptransit-Beschluss)
8.5.1992 Abschluss des Doppelspurausbaus auf der Lötschberg-Bergstrecke
27.9.1992 Volksabstimmung zum Referendum Alpentransitbeschluss: 63,5 % Ja
16.12.1992 Parlament genehmigt Transitvertrag mit der Europäischen Gemeinschaft (Beschluss zum Ausbau des Huckepack-Korridors am Lötschberg)
8.6.1993 Gründung der BLS AlpTransit AG als 100-prozentige BLS-Tochter
20.02.1994 Annahme der Alpeninitiative (52 % Ja) verankert die Verlagerungspolitik in der Verfassung
12.4.1994  Spatenstich am Sondierstollen Kandertal
24.4.1996 Bundesrat beschliesst gleichzeitigen Bau der Basistunnel Lötschberg und Gotthard (Netzvariante) in redimensionierter Form
29.11.1998 Volksabstimmung über den Bau und die Finanzierung der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs: 63,5 % Ja
5.7.1999 Erste Sprengung im Profil des Basistunnels (Mitholz)
Sept. 2000 Start der Ausbrucharbeiten ab Raron und Steg
1.5.2001 Start der Ausbrucharbeiten ab dem Fusspunkt Ferden
11.6.2001 Inbetriebnahme des Huckepack-Korridors («Rollende Autobahn») zwischen Deutschland und Italien über die Lötschberg-Bergstrecke
Okt. 2001 Start der Bauarbeiten in Frutigen
6.12.2004 Beginn des Einbaus der festen Fahrbahn in der Weströhre
28.4.2005 Hauptdurchschlag in der Oströhre
6.6.2006 Erste elektrische Versuchsfahrt im südlichen Tunnelabschnitt
24.7.2006 Schienenzusammenschluss: Einschlag des «Goldenen Nagels»
ab Dez. 2006 Durchgehende elektrische Versuchsfahrten mit bis zu 280km/h
15.6.2007 Offizielle Eröffnung der Lötschberg-Basisstrecke Übergabe des Bauwerks an die BLS als Betreiberin
16.6.2007 bis 8.12.2007 Ertüchtigungsphase mit kommerziellen Zügen
9.12.2007 Aufnahme des fahrplanmässigen Vollbetriebs
3.3.2011 100000 Zug im Lötschberg-Basistunnel

 

 

Weitere Informationen:

» Das NEAT-Konzept

» Ziele der NEAT

» Die NEAT im europäischen Kontext

» NEAT-Partner am Lötschberg

» Eckdaten Lötschberg-Achse

1. Versuchsfahrt im Lötschberg-Basistunnel

Erste Versuchsfahrt