Weiterer Ausbau

Ausblick

Der Basistunnel muss komplett ausgebaut

werden

Der Lötschberg-Basistunnel ist heute bis an die Grenze ausgelastet. Grund dafür ist einerseits das rasante Wachstum des Personen- und Güterverkehrs, anderseits die begrenzte Kapazität aufgrund des langen Einspurabschnittes. Die lange einspurige Strecke von 21 Kilometern verunmöglicht eine Ausweitung des Personen- und Güterverkehrs, engt den Spielraum in der Fahrplangestaltung stark ein und führt zu hohen Betriebskosten. Ein vollständiger Doppelspurausbau ist deshalb zwingend nötig.

Vorteile eines Vollausbaus

  • Er ermöglicht den seit langem geforderten Halbstundentakt ins Wallis und die nötige Fahrplanstabilität- und Flexibilität im Schweizer Schienennetz
  • Er senkt die Produktionskosten im Güterverkehr, weil die Züge dann nicht mehr wie heute über die deutlich längere Bergstrecke verkehren müssen. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber der Strasse gestärkt und die Verlagerungsziele umgesetzt.
  • Im topographischen schwierigen Alpengebiet  bietet er die nötige Achsenredundanz mit der Gotthardstrecke.
  • Der Unterhalt und die Intervention bei Ereignissen werden erleichtert
  • Die Bergstrecke wird weniger durch den Güterverkehr in Anspruch genommen. Die Region wertet sich für den Tourismus weiter auf.

Auch der Teilausbau zwischen Ferden und Mitholz brächte gegenüber heute erhebliche Verbesserungen im Bahnangebot. Betrieblich macht aber längerfristig nur ein doppelspuriger Vollausbau Sinn. Nur mit dem Vollausbau sind weitere Fernverkehrsverbindungen möglich, ohne dass der derzeit stark wachsende Güterverkehr beeinträchtigt wird.

 

 

Tunnelbereiche

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