Fahrzeuge - Ed 3/3

Ed 3/3

Allgemeine Angaben:

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Wichtigste technische Daten:

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Bezeichnung: Ed 3/3
  Länge: 8,44 m
Stückzahl: 1   Gewicht: 33 t
Inbetriebsetzung: 1900   Leistung: —
GTB3, Leihgabe an Verein Dampfbahn Bern   Höchsttempo: 45 km/h

Die Lok Ed 3/3 Nr. 3 entstammt einer Serie von 4 Loks welche von der Gürbetalbahn beschafft worden ist. Diese Loks entsprechen in ihrem Aussehen und ihren Abmessungen weitgehend den dreiachsigen Rangierlokomotiven der Centralbahn vom Typ „Tigerli“. Als wesentlichste Unterschiede zu den SCB-Loks fallen das von Anfang an hinten geschlossene Führerhaus und die Ramsbottom-Überdruckventile (anstelle von Federwag-Sicherheitsventilen) auf dem Dampfdom auf.

Die Loks der GTB werden für den Streckendienst beschafft, deshalb auch die, für Streckenloks übliche Bezeichnung Ed 3/3. Bereits nach kurzer Einsatzzeit zeigt sich, dass sie sich für den strengen Zugsdienst im Gürbetal infolge kleiner Wasser- und Kohlenvorräte nicht bewähren. Auch ist der Kessel nicht für hohe Dauerleistungen bemessen. Für den Rangierdienst hingegen bewähren sich diese Loks bestens.

Bald schon gelangt die Lok Nr. 3 an die Thunerseebahn, wo sie in den Bahnhöfen Spiez und Interlaken den Rangierdienst besorgt. Auch im leichten Zugsdienst auf der Strecke Spiez - Frutigen ist sie in der Folge häufig anzutreffen. Als die Thunerseebahn in der BLS aufgeht, wechselt auch die Lok Nr. 3 den Besitzer. Fortan ist sie mit der Nummer 77 anzutreffen.

Im Jahr 1926 wird sie von der BLS an die Zellulosewerke Attisholz verkauft. Hier verrichtet sie bis in die frühen Siebzigerjahre ihren Dienst. Nach ihrer Ausserdienststellung steht sie einige Jahre im Schuppen der Zellulosewerke, bevor sie von einer Gruppe Dampfenthusiasten entdeckt und nach Bern verbracht wird. Sofort wird sie demontiert und es beginnt eine Hauptrevision. Der Kessel weist einen irreparablen Schaden auf, weshalb auch die anderen Revisionsarbeiten erlahmen und dann eingestellt werden.

Neuer Elan kommt erst auf, als die BLS Interesse zeigt, die Lok für ihr bevorstehendes 75-Jahr-Jubiläum wieder in Betrieb zu nehmen. Die Lok gelangt nach Spiez wo die Revision durch die BLS weitergeführt wird. Bei der SLM Winterthur wird ein neuer Kessel bestellt. 1988 sind die Arbeiten abgeschlossen, die Lok ist vielbeachteter Star an den Jubiläumsfeierlichkeiten. Bald treten aber Schwierigkeiten mit dem neuen Kessel auf, und 1995 wurde die erst 7-jährige Feuerbüchse vom Kesselinspektor abgesprochen. In Zusammenarbeit mit dem Verein Dampfbahn Bern wird der defekte Kessel nach Meiningen gesandt, wo er mit einer neuen Feuerbüchse ausgerüstet wird.

Im Jahr 1997 kommt die Lok wieder in Betrieb. Betrieben und betreut wird sie ab diesem Zeitpunkt durch den Verein Dampfbahn Bern, welchem die BLS die Lok als Leihgabe zur Verfügung stellt.

 

Niederflurtriebzüge:

» RABe 515 (DOSTO)

» RABe 535 (Lötschberger)

» RABe 526 (GTW)

» RABe 525 (NINA)

Pendelzüge mit Triebwagen:

» RBDe 565

» RBDe 566 I

» RBDe 566 II

Pendelzüge mit Lokomotiven:

» EW III

» EW I

» GoldenPass Panoramic (EW I)

Lokomotiven und historische Fahrzeuge:

» Re 465

» Re 425 (Re 4/4)

» Re 420 (Re 4/4)

» Ed 3/3

» Ec 4/5

» Ce 4/6

» Ae 015 (Ae 6/8)

» Ae 415 (Ae 4/4)

» Ae 485 (Ae 8/8)

» Be 545 (Be 4/4)